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BMW M3 E30 Gr. A
Fahrer: Ernst Furtmayr (ACM-Mitglied) 
Eigentümer: Schnitzer Motorsport Freilassing

BMW M3 E30 Gr. A

Baujahr: 1992    Hubraum: 2493 ccm   4 Zylinder   4-Ventiltechnik

Leistung: 355 PS bei 9200 U/min.   Leergewicht: 980 kg (DTM)
Höchstgeschw.: bis 310 km/h (je n. Übersetzung)  0-100 km/h: 4,6 sek

Bei diesem Fahrzeug handelt es sich um eines der erfolgreichsten Autos der DTM-Geschichte. Es wurde an diesem Rennauto nur modernste Technik verbaut, u.a. verstellbare Magnesium-Federbeine, Radbefestigung mit Zentralverschluß (wie Formel 1), 6-Kolben Leichtmetallbremssättel mit 355er Scheiben vorn, natürlich innenbelüftet, Renn-ABS mit 2 Hauptbremszylindern und Waagebalken (während der Fahrt verstellbar) und vieles mehr.

Fahrzeuge dieses Typs waren seit 1987 äußerst erfolgreich im Motorsport:
1987: Gewinn der Tourenwagen-WM durch Roberto Ravaglia, weitere Erfolge in diesem Jahr durch Pirro, Oestreich, Ratzenberger, Quester und Giroix.
1988: Gewinn der Europameisterschaft (Ravaglia) und weitere Erfolge (van de Poele, Heger, Quester und Oestreich), Gesamtsieg 24h-Spa (Ravaglia, Heger, Quester), Gesamtsieg Asien-Pazifik-Meisterschaftslauf in Wellington/Neuseeland (Pirro, Ravaglia), Doppelsieg beim GuiA-Rennen in Macau (Heger, Oestreich) uvm.
1989: Gewinn der DTM (Ravaglia), 3. (Giroix) und 7. (Cecotto) in der DTM, Gewinn der italienischen TM (Cecotto), Gesamtsieg 24h Nürburgring (Ravaglia, Pirro, Giroix), 2. gesamt 24h-Spa (Ravaglia, Giroix, Heger) und Doppelsieg bei 500km Wellington (Pirro, Ravaglia vor Giroix, Soper), mehr als zehn Laufsiege in div. Meisterschaften uvm.
1990: Gewinn Teamwertung DTM (2. Cecotto, 9. Ravaglia), Gewinn der italienischen TM (Ravaglia), 2. (Pirro), 4. (Cecotto), Doppelsieg 24h-Spa (Cecotto, Giroix, Oestreich vor Danner, Quester, Duez), Sieg 500km-Wellington (Cecotto, Pirro) und bei zahlreichen anderen Rennen (DTM, CIVT).
1991: 2. DTM-Teamwertung (3. Cecotto, 7. Winkelhock, 11. Nissen), Gesamtsieg 24h Nürburgring (Nissen, Winkelhock, Hahne), Gesamtsieg Nissan Mobil Serie uvm.
1992: DTM 3. Platz Teamwertung (Ravaglia, Winkelhock, Heger), 2. gesamt 24h Nürburgring (Winkelhock, Heger, Hahne), 2. gesamt 24h-Spa (Winkelhock, Heger, van de Poele), Dreifachsieg Macau GuiA-Rennen (Pirro, Winkelhock, Ravaglia) uvm.

Ernst Furtmayr (ACM-Mitglied) bestritt sein erstes Rennen 1959 am Wallberg und siegte dort gleich mit einem Alfa Romeo Sprint Veloce von Auto-König. 1961 wurde er Deutscher Bergmeister mit Alfa Romeo Veloce zagato und 1963 österr. Staatsmeister für Berg- und Rundstrecke mit Alfa Romeo Giulia Super. Als Werksfahrer von Alfa Romeo fuhr er 1965 u.a. 1000km Nürburgring bevor er 1966/67 als Werksfahrer von Fiat-Abarth Siege in Mugello und bei 500km Nürburgring einfuhr (besondere Auszeichnung damals Goldener Nürburgring).
1969/69/70 wurde er Europa-Bergmeister mit Schnitzer-BMWs 2002 und 3.0 CS Coupe (Gegner u.a. Alfa Romeo, und 1970 Jochen Mass auf Ford Capri 2600 RS). 1972 beendete Ernst Furtmayr seine Motorsportkarriere und baute seine Firma für Schweißtechnik auf, bevor er 1993 einen Rückfall erlitt und am Nürburgring schöne Plazierungen in der VLN-Langstreckenmeisterschaft und sogar den Gesamtsieg Gruppe N auf einem BMW M3 E36 zusammen mit seinem ACM-Clubkameraden Manfred Anspann erreichte. Höhepunkt seines Comebacks war 1996 mit dem 4. Gesamtrang beim 24h-Rennen Nürburgring. Bis Ende 1999 war er noch erfolgreich im Langstreckenpokal unterwegs - u.a. als Gastfahrer bei diversen M3-Teams. Er beendete seine Karriere mit dem 24h-Rennen 1999 ein zweites Mal.

BMW M3 E30 Gr. A - IMG_3057 BMW M3 E30 Gr. A - DSC00635

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